Des Kaisers neue Kleider (The Emperor’s New Clothes)


„Des Kaisers neue Kleider“

Begehbare Kunstinstallation, 2014, Ständer mit Kleiderbügeln in dunklem Raum, Projektion von weiteren leeren Kleiderbügeln, Stimmen aus Lautsprechern.

Eine Installation zum „schönen Schein“ des Konsums und der Manipulation des Verbrauchers.

Das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ ist eins der bekanntesten von H.C. Andersens. Es handelt von dem eitlen Kaiser, der von schmeichelnden Verkäufern angeschmiert wird. Der Ausruf des naiven Kindes: „Er hat ja nichts an!“, ist ein Hinweis darauf, dass das Erleben der Wirklichkeit manipuliert werden kann. Eine wichtige Erkenntnis, da die Werbung große Bedeutung auf unser Konsumverhalten hat.

Pressestimmen:

„Einen interessanten Beitrag liefert auf der Ausstellung die begehbare Installation von Marion Musch, „Des Kaisers neue Kleider“. Sie zeigt leere Ständer und Kleiderbügel in einem dunklen Raum, umgeben von Stimmen aus Lautsprechern. In einem Gespräch beschreibt die Künstlerin, wie sie sich die Frage stellte: „Was bleibt übrig, wenn dem Menschen der Schein des Perfekten genommen wird?“ Inspiriert wurde sie von dem Märchen von Hans Christian Andersen und dessen letzten Satz, „Er hat ja nichts an!“. Ein Hinweis darauf sei, dass das Erleben der Wirklichkeit oftmals manipuliert werden kann.“ Von Deborah Hankings-Evans, veröffentlicht von ruprecht am 13.06.2017

„Er hat ja gar nichts an!“ – so tönte am vergangenen Mittwochabend in der Freien Kunstakademie immer wieder eine helle, mitunter schrille Kinderstimme in verschiedenen Lautstärken; zu sehen war zugleich eine Vielzahl blanker Kleiderbügel, die an Ständern hingen:
Empfangen wurden so von der Filderstädter Künstlerin Marion Musch die rund 60 Zuhörer von Otmar Braunes Vortrag „Was kommt nach der Wachstumsparty?“, der im Rahmen der Reihe „Forum zukunftsfähige Stadt – Nürtingen“ in Kooperation mit der VHS stattfand. Aus Kindertagen lag dieser Satz sicher noch den meisten im Ohr, ist er doch dem berühmten Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ entnommen: Ein garderobenverliebter Kaiser sitzt hier zwei Betrügern auf, die vorgeben, ihm die vorzüglichsten Kleider zu weben, welche nur die Dummen nicht sehen könnten. Alle heucheln mit, bis eben ein Knabe den besagten Satz ausruft. Diese bedenkenswerte Geschichte war ein gutes Sprungbrett für
Otmar Braune: Er behauptete nämlich gleich anfangs, dass alle diejenigen, welche die Alternativlosigkeit wirtschaftlichen Wachstums predigen, sich in nichts von den Kammerherren unterscheiden, welche im Märchen die nicht vorhandene Schleppe des Kaisers trugen… („Weniger ist meist mehr“, von Thomas Oser, Nürtinger Zeitung vom 22.11.2014)

Nürtinger STATTzeitung

Veranstaltung vom 19.11.2014: hier

Das Video meiner Kunstinstallation wurde auf dem VIDEO KUNST FESTIVAL FOKUS 2015 (5.Februar bis 1. März 2015) in Kopenhagen gezeigt!


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„The Emperor’s New Clothes“

Accessible art installation, 2014, rack with clothes hangers in a dark room with a projection of further empty hangers and voices from loudspeakers.
An installation about the „beautiful look“ of consumption and consumer behavior manipulation.
The tale of „The emperor’s new clothes“, one of the best known works of H.C. Andersen, is the story of a vain emperor, who is humbugged by the flattering salesmen. The naïve child, who outcries „He is not wearing anything“, points to the fact, that the experience of reality can be manipulated. An important insight in a world where advertising has an important influence on consumer behavior.

Press comment:

„He is not wearing anything!“ was heard from the Freie Kunstakademie last Wednesday evening again and again in a bright and sometimes shrill voice of a child, while a variety of empty clothes hangers hung at the racks. Marion Musch, artist from Filderstadt, welcomes about 60 listeners to Ottmar Brauns speech about „What happens after the growth-party“. It was held within the framework of the „Forum Sustainable City – Nürtingen“ in cooperation with the VHS. Many people will recognize that sentence will from childhood days and from the tale of „The emperor’s new clothes“, in which an emperor with and addiction to his wardrobes is deceived by two vendors, who pretend to weave the most exquisite dress, that only stupid people cannot see. Everybody feigns, until a lad calls out the said sentence. This remarkable story was a useful stepping stone for Ottmar Braune. At the beginning he claimed, that everybody who can’t see alternatives to economic growth is not any different from the tales chamberlains, who carry the train of the nonexistent emperor’s clothes… („Less is usually more“, Thomas Oser, Nürtinger Zeitung, 22.11.2014)
Nürtinger STATTzeitung

Event form 19.11.2014: here

The video of my art installation was presented at the VIDEO KUNS FESTIVAL FOKUS 2015 (Feb 5thto Mar 1st 2015) in Kopenhagen.