Installation „nabeln“ („naveling“)


Projekt-Idee „nabeln“ als begehbare Installation (in Planung)

Aus verdrehten roten und blauen Seilen soll eine große Rauminstallation entstehen.
Die Seile werden mit Drahtseilen verstärkt, so dass sie auch vertikal vom Boden aus in die Höhe „wachsen“ können. Außerdem sollen sie noch ummantelt werden. Hierzu sind einige Materialversuche notwendig.
Die Installation wird aus einer Vielzahl an Nabelschnüren bestehen. Ganz individuell werden die einzelnen Nabelschnüre sich im Raum anordnen. Sie erzeugen eine eingefrorene Situation/Augenblick vieler individueller Bewegungen.


 

Modell der Installation “nabeln” (als Raum-Installation in Planung).

Model of the installation „naveling“ (planned room installation)

 

Die Nabelschnüre sind durchtrennt, nicht nur die leiblichen, auch die geistigen. Sie sind abgetrennt von ihrer Quelle/Ursprung und „wurzeln“ in der Luft im Irgendwo.  Manche Nabelschnüre weisen auch Knoten auf und „gehen“ verschlungene „Wege“.

Bei jedem Prozess der „Abnabelung“ wird etwas getrennt damit sich eigenständig Neues entwickeln kann. Es ist eine Darstellung der Suche nach dem Ursprung.

Wohin „nabeln“ diese getrennten Nabelschnüre? Was suchen sie, was finden sie? Wohin führt das Sehnen in der Freiheit des Getrennt-seins? Keine Nabelschau, sondern eine Hinwendung ein Durst nach neuer Verbindung.

Wohin „nabeln“ wir?


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Project idea „naveling“ as accessible installation (planned)

A huge room installation shall be created with distorted red and blue ropes. The ropes will be reinforced with wires, and thus be also able to vertically „grow“ from the floor. Additionally they will be sheathed. Some trials with different material will be needed.
This installation consists of various navel cords. The cords will be individually set out in the room, and create a frozen atmosphere of plenty motions.

The navel cords are cut, not only the bodily, but also the spiritual. They are cut from their spring/origin and grow roots „in the air“ in the somewhere. Some cords do even evince nodes and intricate ways.

Each process of cord clamping is severing something and thereby something new develops. It is a depiction of the search for origin.
Where are the cut cords „naveling“?´What are they searching, what will they find? Where does the yearning in freedom of separation lead? No navel-gazing, but devotion, a thirst for new connection.
Where do we „navel“?