Rotes Rad (Red Bike)

SWR4 Radiomitschnitt vom 14.01.2014

Radiomitschnitt (Neu Dalet HD) vom 27.02.2014

 

 

Rotes_Rad_vor_Atelier

Das „Rote Rad“ vor dem Atelier MaMuK

 

 

„Bike-Sharing“ Aktion im öffentlichen Raum, 2013: Landeswettbewerb „Einfach aufsteigen – mach RadWERBUNG“

Die Idee:

Kostenlose Radnutzung (Bike Sharing) mit Standortbestimmung über das Internet.

Ein möglichst auffälliges knall bunt bemaltes Fahrrad z.B. pinkfarben mit einer beschrifteten Tafel steht im öffentlichen Raum Jedem zur Verfügung.

Die Tafel, ist in den Rahmen integriert und enthält einen kurzen Aktionshinweis und einen QR-Code.

Das Fahrrad darf von allen kostenlos, innerhalb von Filderstadt bewegt werden und an beliebiger gut sichtbarer Stelle wieder abgestellt werden.

Wer ein Smartphone besitzt kann den QR-Code ablesen und den Standort des Fahrrades auf einer Aktionshomepage veröffentlichen.

Zeitweise wird der Standort des Fahrrades evtl. nicht übermittelt, wenn ein Nutzer keine Möglichkeit hat, den Code einzuscannen, dann ist das Fahrrad für den Homepage-Beobachter „untergetaucht“, bis es – ähnlich wie Mister X – wieder irgendwo auftaucht.

So könnte z.B. ein Nutzer das Fahrrad am S-Bahnhof in Bernhausen vorfinden und mit dem Fahrrad nach Hause in einen anderen Stadtteil fahren. Hier lässt er das Fahrrad gut sichtbar vor dem Haus stehen und ein anderer Nutzer fährt mit dem Fahrrad zur Post usw.

Die Aktion sollte gut über die Presse bekannt gemacht werden, damit die möglichen Nutzer informiert sind und nach dem Fahrrad Ausschau halten.


flag_of_the_united_kingdom-svg

„Bike Sharing“ Public campaign, 2013: Reginal competition „Just Move – advertise cycling“

The idea:

Free Bike usage (Bike Sharing) with internet tracking.

A preferably brightly colored bicycle, maybe pink and equipped with a shield, is placed in the public, free to use for everyone.
The shield is installed within the bike frame and includes a short note and a QR Code about that campaign. The bike is free to use within Filderstadt, and should be placed at conspicuous, clearly visible place after usage.

Whoever owns a smartphone may read out the QR code and publicly announce the location of the bike on a prepared homepage.

There may be times without a transmission of the bike`s location. When a user is not able to scan the QR code, the bike is temporarily immersed for the homepage viewer, until it appears somewhere -like Mister X.

As an example, one user might find the bike at the city train station Bernhausen and use it to cycle home to another district. That’s where he leaves the bike at a clearly visible location in front of a house, and another person uses it for a ride to the post office etc.

That campaign should be made public in local media, to inform possible users to lookout for that bike.


Info:

„Marion Musch aus Filderstadt hatte die Idee und die Stadt setzt sie um:

Das feuerwehrrote Fahrrad mit dem RadKULTUR-Logo in den Speichen darf kostenlos in Filderstadt genutzt werden und steht jedem zur freien Verfügung.

Jede Bürgerin und jeder Bürger darf das Rad nutzen – sei es zum Einkaufen, für die Fahrt zur S-Bahn oder zur Freizeitbeschäftigung.

Es sollte gut sichtbar wieder abgestellt werden. Wo? Das entscheidet der Nutzer, möglichst an einer exponierten Stelle.

Wenn Sie gefahren sind, dann teilen Sie uns dies bitte mit z. B. über Facebook oder per E-mail: jlenz@filderstadt.de .

Vielleicht machen Sie auch ein Foto von Ihrem Einsatz und übermitteln es uns.

Das rote RadKULTUR-Fahrrad soll für Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum sorgen und Sie können dabei mitwirken.“ Hompage der Stadt Filderstadt

Radkultur Baden Württemberg

 

Pressestimmen:

„Die Idee hat Marion Musch gehabt. Sie reichte ihren Vorschlag, ein Fahrrad für Fahrten im Stadtgebiet bereit zu stellen, beim Wettbewerb „Einfach aufsteigen,machRadwerbung“ ein. Und sie belegte den ersten Platz…“ (Stuttgarter Zeitung, 05.12.2013)


 

„Ihre Installation „Teilen“ hat Marion Musch inspiriert… Die ungewöhnliche Aktion sorgt für Gesprächsstoff in der Stadt. Da hat mal jemand keine Sorge um sein Eigentum. Da gibt es keine Regeln und Vorschriften. Da wird geteilt und alles andere dem Zufall überlassen. Genau so hatte Marion Musch sich das vorgestellt…“Das Spontane und Unberechenbare macht für mich den besonderen Charme dieser Aktion aus“, sagt die Sielminger Künstlerin. Die innovative Radmutter verfolgt gespannt, wie sich das neue Angebot entwickelt…“ (Stuttgarter Zeitung, 29.01.2014)


 

„Finden und losfahren in Filderstadt Freie Fahrt mit dem roten Rad“ von Annette Mohl

Filderstadt – Ja, wo gibt’s denn so was? ­Bisher in der gesamten Region Stuttgart nur in Filderstadt. Wer irgendwo das rote Rad entdeckt, hat freie Fahrt und darf damit ­radeln wohin er will – solange das Ziel in ­Filderstadt ist. Dann wird das kostenlose Transportmittel einfach irgendwo abgestellt – am besten natürlich exponiert, damit bald der Nächste in den Genuss des roten Rades kommt.

Die Idee dafür stammt von der Künstlerin Marion Musch aus dem Stadtteil Sielmingen. Sie nahm damit am landesweiten Ideenwettbewerb Radkultur teil, dessen Ziel es war, kreative und witzige Beiträge rund ums Rad zu finden, um zu vermitteln, dass das Radfahren Spaß macht und fester Bestandteil des Alltags sein soll.

Wie oft und wie lange das rote Rad allerdings tatsächlich genutzt wird, weiß selbst Jürgen Lenz nicht, bei dem die Fäden für die Aktion zusammenlaufen. Lediglich über die sozialen Netzwerke im Internet bekommt er ab und zu mit, wo sich aktuell das rote Rad befindet. Eine Ortung ist aber nicht möglich. „Wir haben schon überlegt, einen kleinen Sender anzubringen, um den Standort verfolgen zu können.“ Doch während der Einbau „noch das geringste Problem“ gewesen wäre, hätte das Rad dann auch kontrolliert werden müssen. So ist das mobile Schmuckstück natürlich auch diebstahlgefährdet.

Weil niemand so genau weiß, wo das ­Vehikel gerade steht, ist es als verlässliches Verkehrsmittel ungeeignet. Das wissen die Organisatoren. „Uns geht es mehr um die Werbewirksamkeit“, sagt Lenz. „Das rote Rad ist ein Blickfang und definitiv Gesprächsthema hier.“ (Stuttgarter Nachrichten, 25.02.2014)