Heilige Nächte 2014/15

„13 heilige Nächte“

Eine meditative Arbeit zur Weihnachtszeit.

Die zum Bild verarbeitete Erde wurde während der Weihnachtsnächte täglich eine Stunde von mir „gerührt“ (von Hand durchgeknetet) und danach mit Eitempera zum Bild verarbeitet. Die am 24. Dezember vermalte Erde wurde also eine Stunde gerührt, während die Erde, die ich in der Nacht zu Dreikönig zum Malen verwendete, über die Zeit einen insgesamt 13-stündigen Knetprozess durchgemacht hat. Es handelt sich bei der Erde um Gartenerde aus Demeter – Landwirtschaft, die kurz vor Weihnachten ausgestochen wurde und während der heiligen Nächte an einem kühlen Ort, gegen Austrocknung geschützt, aufbewahrt wurde. Die restliche, nicht vermalte Erde wurde von mir am 02. Februar (Maria Lichtmess) wieder im Garten ausgestreut.

Interessant zu beobachten war, dass die Erde im Zeitraum dieser Arbeit ihre Konsistenz (pastos – cremig, transparent – pudrig) und Farbigkeit veränderte. Diese Veränderungen waren zu meiner Überraschung nicht linear, sondern wechselhaft zu bemerken.

Gemalt habe ich die Bilder intuitiv. In diesem Jahr erstelle ich kurze Interpretationen der Symbolsprache, die hinter den Bildern steckt. Es kann sein, dass sich die Hinweise innerhalb der nächsten Tage noch verändern, da ich sie mir während dieser heiligen Nächte erarbeite. Die Beiträge haben also „Werkstattcharakter“.

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